Keine Alternative?

Vor fast genau zwei Jahren hat Sebastian Kurz zum Thema Spenden ein Statement veröffentlicht. Vor wenigen Tagen hat die selbsternannte „neue“ ÖVP (unfreiwillig, als Reaktion auf Recherchen der Tageszeitung „Der Standard“) genaue Angaben zu den von der Partei im heurigen Jahr eingenommenen Spenden gemacht. Der Vergleich spricht für sich selbst:Gernot Blümel, Generalsekretär der „neuen“ ÖVP und rechte Hand von Sebastian Kurz, katzbuckelt vor Heidi Horten (sie hat ihr Vermögen von ihrem Mann geerbt, der es wiederum den Arisierungen in Nazi-Deutschland verdankt), welche quasi per „Dauerauftrag“ monatlich € 49.000,– an die Partei überwiesen hat (ab € 50.000,– waren Spenden meldepflichtig. So ein Zufall!) – selbstverständlich ohne die geringste Gegenleistung zu erwarten (wer das glaubt, werde selig)…

Um diese lästigen Spenden-Kalamitäten rasch aus den Schlagzeilen zu katapultieren, baut die „neue“ ÖVP in bewährter Manier auf alte Rezepte, die sie teilweise der FPÖ abgekupfert hat: Schnell einen populistischen Unsinn in die Diskussion werfen, und heute berichten die Medien nur mehr über „ÖVP will Kopftuchverbot ausweiten“…

Euer Lieblingswebmaster weigert sich einzusehen, dass es zu dieser „neuen“ ÖVP, die in seinen Augen schlimmer ist als die „alte“, keine Alternative geben soll…

Zuletzt aktualisiert: 23.08.2019, 21:43
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