Gesundheitsvorsorge

Im Zuge der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen hat die Hausärztin Peter zu einer 24-Stunden-Blutdruckmessung geschickt. Dabei bekommt man um den Oberarm eine Blutdruckmanschette gelegt und zusätzlich ein kleines Gerät umgehängt, das alle 15 Minuten die Manschette aufbläst, den Blutdruck misst und speichert.
Bei Peter gab das Ergebnis keinen Grund zur Sorge, aber die Dosierung der Blutdruckmedikamente musste adaptiert werden.
Interessant war die Auswertung der gespeicherten Daten: Es stellte sich heraus, das Peter’s Blutdruck steigt, wenn
– er Auto fährt,
– am Computer sitzt,
– sich die TV-Nachrichten anschaut und
– er sich im Fernsehen die Übertragung der Opernball-Eröffnung anschaut.
Es hat Peter nie ernsthaft interessiert, den Opernball zu besuchen – offenbar hat sein Unterbewusstsein geahnt, dass ihm das nicht gut tun würde.

Zuletzt aktualisiert: 16.02.2018, 19:16
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